Flüchtende Menschen

Flüchtende Menschen

Zunächst stellte die Vortragende die aktuelle Situation in unserem Land und dabei vor allem das Spannungsfeld zwischen Hilfsbereitschaft und Verunsicherung der einheimischen Bevölkerung dar.

Im Anschluss beschrieb die Gastrednerin, wie sie persönlich, trotz ihrer vielfältigen beruflichen und familiären Verpflichtungen Zeit findet, sich um Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern zu kümmern, die aus unterschiedlichen Gründen, wie z.B. religiösen oder politischen, nach Deutschland  geflohen sind und meist weder die Sprache noch die Gebräuche des Landes kennen. Nach ihrer Erfahrung brauchen die Geflüchteten Unterstützung vor allem im Umgang mit deutschen Behörden und bei der Gestaltung des Alltagslebens in diesem Land. Dabei können alle Kontakte zur einheimischen Bevölkerung hilfreich sein.

Schließlich war noch ein von Fr. S. betreuter Betroffener, Raed I. aus Syrien anwesend, der uns im Rahmen seiner sprachlichen Möglichkeiten an seinem persönlichen Schicksal Anteil nehmen ließ.

Nach vielfältigen Beiträgen aus dem Publikum, die auch die rechtliche und finanzielle Lage betrafen, kamen wir zu dem Schluss, dass die Integration von Menschen aus anderen Ländern in Deutschland noch keine Normalität ist und dass dabei das persönliche Kennenlernen eine entscheidende Rolle spielt. Wir sind aufgerufen häufiger den Schritt über die Schwelle von Unterkünften geflüchteter Menschen zu wagen – zur gegenseitigen Bereicherung.